
Rohr PEX-AL-PEX 16 × 2
- Abmessung16 × 2,0 mm
- Innendurchmesser11,9 mm
- Wasserinhalt0,113 l/m
- SauerstoffsperreAluminium 0,2 mm
- Längenausdehnung0,026 mm/m·K
Praxisanleitung von der Platzierung des Schranks über den Anschluss des Rohrs PEX-AL-PEX 16 × 2, das Füllen und die Druckprüfung bis zum hydraulischen Abgleich mit Durchflussmessern 0–5 l/min und zur Regelung der Raumtemperatur.
updateAktualisiert: verifiedFachlich geprüft von den Technikern der ATRIA SK s.r.o.
Diese Anleitung haben wir für Hausbesitzer erstellt, die ihre Fußbodenheizung in Eigenleistung montieren oder die Arbeit ihres Installationsbetriebs verstehen möchten, und für Installateure, die zum ersten Mal mit H.P.W.® Verteilern arbeiten. Das Vorgehen gilt für alle Größen von 2 bis 12 Heizkreisen – sie unterscheiden sich nur in der Länge, Ausstattung und Montageweise sind gleich.
Der Verteiler wird mit Absperrventilen, Regulierverschraubung mit Durchflussmessern, automatischem Entlüfter und Entleerungsventil geliefert. Legen Sie sich vor der Montage außerdem Klemmverschraubungen für das Rohr (zwei Stück pro Heizkreis), Kugelhähne 1" mit Thermometer (rot für den Vorlauf, blau für den Rücklauf) und einen Verteilerschrank passender Größe bereit. Die Wahl des Schranks nach Anzahl der Heizkreise erklärt die Seite Verteilerschränke.
Wählen Sie einen Ort möglichst nah an der Mitte der beheizten Fläche des Geschosses, gut zugänglich und mit genug Platz für den Schrank.
Setzen Sie den Schrank (in die Wand oder auf die Wand), stellen Sie Höhe und Tiefe passend zum Fußboden ein und hängen Sie den Verteiler in die Halterungen.
Schrauben Sie die Kugelhähne 1" an – rot an den Vorlauf (oberer Balken), blau an den Rücklauf (unterer Balken).
Schließen Sie die Leitungen von der Wärmequelle oder der Mischergruppe an. Bei höherer Temperatur der Wärmequelle denken Sie an den Mischer und das Sicherheitsthermostat.
Schließen Sie das Rohr jedes Heizkreises mit einer EK-Klemmverschraubung an – den Anfang der Schleife an den Vorlauf, das Ende an den Rücklauf unter derselben Kreisnummer.
Füllen Sie die Anlage und spülen Sie Kreis für Kreis, bis aus dem Ablaufschlauch Wasser ohne Blasen kommt.
Bringen Sie die Anlage auf den Druck laut Planung – nie über den max. Prüfdruck des Verteilers von 10 bar – und prüfen Sie alle Verbindungen auf Dichtheit.
Stellen Sie mit den Durchflussmessern den Durchfluss jedes Kreises nach seiner Länge und seinem Wärmebedarf ein und arretieren Sie dann die Einstellung.
Setzen Sie Thermostatköpfe oder Stellantriebe auf den Rücklauf, stellen Sie die Pumpe ein und tragen Sie die Werte ins Protokoll ein.
Die Lage des Verteilers beeinflusst die gesamte Planung der Fußbodenheizung. Je näher er an der Mitte der beheizten Fläche liegt, desto kürzer sind die Zuleitungen zu den einzelnen Räumen. Die Zuleitungen verlaufen meist durch den Flur, und ein dichtes Rohrbündel kann ihn unnötig überheizen – auch deshalb ist eine zentrale Lage günstiger als eine Ecke des Hauses. In mehrgeschossigen Häusern wird üblicherweise für jedes Geschoss ein eigener Verteiler geplant.
Verteilerschränke werden in die Wand eingelassen (Unterputz) oder auf die Wand montiert (Aufputz). Bei jedem Typ lassen sich Höhe und Tiefe passend zum Fußboden einstellen – die H.P.W. Unterputzschränke haben eine einstellbare Höhe von etwa 575–665 mm und eine Tiefe von 110–175 mm (bei einigen Typen 120–186 mm). Setzen Sie den Schrank waagerecht und richten Sie seine Unterkante auf die geplante Höhe des fertigen Fußbodens aus.
Der H.P.W. Verteiler sitzt auf einer Aluminium-Halterung. Dank Schnellmontage-Technik hängen Sie ihn im Schrank einfach in die Halterungen ein und ziehen die Schrauben an. Die Konstruktion der neuen Verteilergeneration wurde genau darauf optimiert, die Montage im Schrank für Heizungsbauer so einfach wie möglich zu machen. Prüfen Sie vor dem endgültigen Anziehen, ob die Balken waagerecht sind.
Der H.P.W. Verteiler hat Vor- und Rücklaufanschlüsse 1". Der obere Balken mit den Durchflussmessern ist der Vorlauf (warmes Wasser von der Wärmequelle), der untere Balken mit den Thermostatventilen ist der Rücklauf. Zwischen den Verteiler und die Leitungen von der Wärmequelle empfehlen wir immer ein Paar Kugelhähne – damit lässt sich der gesamte Verteiler mit einer Vierteldrehung absperren, etwa beim Austausch eines Stellantriebs oder bei einer Reparatur, ohne die ganze Anlage zu entleeren.
Die H.P.W. Kugelhähne werden mit einer 1"-Überwurfverschraubung an das Ende des Verteilers geschraubt. Sie haben ein eingebautes Thermometer 0–80 °C, sodass Sie Vor- und Rücklauftemperatur direkt am Verteiler sehen. Der farbige Flügelgriff erleichtert die Orientierung: rot gehört an den Vorlauf, blau an den Rücklauf.
Gewindeverbindungen ohne Flachdichtung dichten Sie wie üblich ab – mit PTFE-Band oder Hanf mit Dichtpaste. Bei Verbindungen mit Flachdichtung lassen Sie die Dichtung nicht weg und achten Sie darauf, dass sie sauber und richtig eingelegt ist.
Eine Fußbodenheizung arbeitet mit niedriger Wassertemperatur. Liefert die Wärmequelle Wasser mit einer für Heizkörper geeigneten Temperatur (zum Beispiel ein Festbrennstoffkessel oder eine ältere Heizkörperanlage), dürfen Sie sie nicht direkt an den Verteiler der Fußbodenheizung anschließen. Zwischen Wärmequelle und Verteiler gehören ein Mischer (Mischventil mit Pumpe) und ein Sicherheits-Anlegethermostat, das bei Überschreiten der eingestellten Temperatur die Pumpe des Fußbodenheizkreises abschaltet. Die max. zulässige Betriebstemperatur des Verteilers beträgt zwar +80 °C, entscheidend sind aber Estrich und Bodenbelag – Einzelheiten finden Sie im Abschnitt zu Mischer und Sicherheitsthermostat weiter unten.
Niedertemperatur-Wärmequellen wie eine Wärmepumpe oder ein Brennwertkessel mit witterungsgeführter Regelung werden oft direkt an die Fußbodenheizung angeschlossen – die Wassertemperatur regelt dann die Regelung der Wärmequelle. Auch hier lohnt sich jedoch ein Sicherheitsthermostat als Schutz vor Fehleinstellungen.
Für H.P.W. Verteiler empfehlen wir das Mehrschichtverbundrohr PEX-AL-PEX 16 × 2 und Klemmverschraubungen mit EK-Anschluss (Eurokonus). Pro Heizkreis brauchen Sie zwei Verschraubungen.



Die Kreisabgänge am H.P.W. Verteiler haben einen EK-Anschluss (Eurokonus). Die Klemmverschraubung besteht aus Überwurfmutter, Klemmring und Stützhülse mit O-Ring aus EPDM. Beim Anziehen der Mutter wird der innere Ring zusammengedrückt und hält das Rohr fest. Die Verbindung ist lösbar – zur Demontage schrauben Sie die Verschraubung einfach ab und ziehen das Rohr heraus.
Das Rohr wird auf der Fußbodendämmung mit Rohrhaltern oder mit Tackernadeln auf einer Systemplatte mit Raster befestigt. Zubehör für die Verlegung finden Sie auf der Seite Rohr, Verschraubungen und Systemplatte.
Luft ist die häufigste Ursache dafür, dass ein Kreis der Fußbodenheizung nicht warm wird. Das Rohr im Boden ist lang und waagerecht verlegt, Luft entweicht daraus nicht von selbst – sie muss mit einem Wasserstrom aus den Kreisen gedrückt werden. Deshalb wird eine Fußbodenheizung nicht nur über die Wärmequelle befüllt, sondern Kreis für Kreis gespült.
Der automatische Entlüfter am H.P.W. Verteiler führt anschließend laufend die Luft ab, die sich in den ersten Tagen und Wochen des Betriebs beim Erwärmen aus dem Wasser löst. Prüfen Sie nach einigen Heiztagen den Anlagendruck und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach. Hat Ihre Einheit einen manuellen Entlüfter, entlüften Sie von Hand – am besten bei stehender Pumpe, wenn sich die Luft im oberen Teil des Balkens sammelt.
Die Druckprüfung ist die letzte Gelegenheit, eine Undichtigkeit zu finden, bevor das Rohr unter dem Estrich verschwindet. Sie erfolgt nach dem Füllen und Entlüften, immer vor dem Einbringen des Estrichs. Höhe des Prüfdrucks und Dauer der Prüfung legt die Planung oder der Installationsbetrieb fest – für den H.P.W. Verteiler gilt jedoch eine feste Obergrenze: Der max. Prüfdruck beträgt 10 bar. Der max. zulässige Betriebsdruck des Verteilers beträgt 6 bar.
Es wird empfohlen, das Rohr während des Estricheinbaus unter Druck zu halten. Eine Beschädigung des Rohrs beim Begehen oder bei den Estricharbeiten zeigt sich so sofort durch einen Druckabfall und kann noch vor dem Aushärten behoben werden.
Nach dem Einbringen darf der Estrich nicht sofort aufgeheizt werden. Beginnen Sie mit dem ersten Heizen erst nach Ablauf der vom Estrichhersteller vorgeschriebenen Zeit und erhöhen Sie die Wassertemperatur schrittweise. Das genaue Aufheizprogramm (Anfangstemperatur, Steigerungstempo, Haltedauer) legt der Hersteller von Estrich und Bodenbelag fest.
Die Heizkreise in einem Haus unterscheiden sich in Länge und Wärmebedarf. Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands, ohne Abgleich würden also kurze Kreise zu viel Wasser und lange zu wenig bekommen. Die Folge sind überhitzte und kalte Stellen, eine unnötig hohe Wassertemperatur und ein höherer Energieverbrauch. Die Durchflussmesser am H.P.W. Verteiler messen im Bereich 0–5 l/min mit einer Genauigkeit von ±10 %, sind doppelt regulierbar und die Einstellung lässt sich arretieren.
Die Planung der Fußbodenheizung enthält für jeden Kreis den erforderlichen Durchfluss in l/min (oder in kg/h – 60 kg/h entsprechen etwa 1 l/min). Diese Werte stellen Sie einfach an den Durchflussmessern ein. Das ist die genaueste Methode, weil der Planer die Wärmeverluste jedes Raums kennt.
Den erforderlichen Durchfluss eines Kreises können Sie mit folgender Beziehung abschätzen:
Durchfluss [l/min] = Kreisleistung [W] / (69,8 × ΔT [K])
wobei ΔT die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf ist. Bei Fußbodenheizungen werden üblicherweise 5 bis 10 K geplant. Beispiel: Ein Kreis im Wohnzimmer soll 900 W bei ΔT = 5 K abgeben, der Durchfluss beträgt also 900 / (69,8 × 5) ≈ 2,6 l/min. Die Zahl 69,8 ergibt sich aus der Wärmekapazität von Wasser – ein Liter pro Minute überträgt 69,8 W je Kelvin Temperaturdifferenz.
Sind alle Kreise mit ähnlichem Verlegeabstand verlegt und haben die Räume ähnliche Wärmeverluste pro m², lässt sich eine einfache Verhältnismethode anwenden. Die Leistung eines Kreises ist ungefähr proportional zur belegten Fläche und damit auch zur Rohrlänge. Für den längsten (anspruchsvollsten) Kreis wird der Durchfluss nach der obigen Formel bestimmt, den übrigen Kreisen wird ein Durchfluss im Verhältnis ihrer Länge zum längsten Kreis eingestellt. Ein anschauliches Beispiel zeigt die Tabelle unten.
Beispielrechnung nach der Verhältnismethode für einen Verteiler mit 6 Heizkreisen. Dem längsten Kreis (95 m) geben wir 2,5 l/min, die übrigen Kreise stellen wir im Verhältnis ihrer Länge ein.
| Kreis | Raum | Kreislänge inkl. Zuleitung | Verhältnis zum längsten Kreis | Einstellung Durchflussmesser |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Wohnzimmer – Kreis A | 95 m | 1,00 | 2,5 l/min (voll geöffnet) |
| 2 | Wohnzimmer – Kreis B | 90 m | 0,95 | 2,4 l/min |
| 3 | Schlafzimmer | 80 m | 0,84 | 2,1 l/min |
| 4 | Kinderzimmer | 70 m | 0,74 | 1,8 l/min |
| 5 | Bad | 50 m | 0,53 | 1,3 l/min |
| 6 | Flur | 40 m | 0,42 | 1,1 l/min |
| Summe | 425 m | 11,2 l/min (≈ 0,67 m³/h) |
Die Werte dienen nur zur Veranschaulichung – sie erklären die Methode und sind keine Einstellung für ein konkretes Haus. Bäder haben oft einen höheren Wärmebedarf pro m² (höhere Solltemperatur); ist das Bad dichter verlegt (Verlegeabstand 10 cm), hat es mehr Rohr pro m², was die Methode teilweise berücksichtigt. Feinjustieren Sie die Einstellung nach einigen Betriebstagen anhand der tatsächlichen Raumtemperaturen.
Öffnen Sie die Kugelhähne und alle Kreise. Lassen Sie Thermostatköpfe oder Stellantriebe vorerst ganz geöffnet oder nehmen Sie sie vorübergehend ab.
Ein Abgleich ist nur in einer entlüfteten Anlage sinnvoll. Luft im Kreis verfälscht die Anzeige des Durchflussmessers und die resultierenden Temperaturen.
Starten Sie die Pumpe, bei einer Dreistufenpumpe beginnen Sie mit der mittleren Stufe. Lassen Sie die Wärmequelle im normalen Betrieb laufen.
Lassen Sie den Kreis mit dem größten Durchflussbedarf ganz offen – er entscheidet, ob die Pumpe ausreicht. Erreicht er selbst voll geöffnet nicht den erforderlichen Durchfluss, erhöhen Sie die Pumpenstufe.
Beginnen Sie mit dem kürzesten Kreis. Stellen Sie durch Drehen des Durchflussmessers den berechneten Durchfluss ein und lesen Sie den Wert an der Skala ab.
Eine Änderung an einem Kreis beeinflusst die Druckverhältnisse in den anderen. Gehen Sie alle Kreise noch einmal durch und korrigieren Sie die Werte – meist genügen zwei bis drei Runden.
Erreichen alle Kreise den erforderlichen Durchfluss mit Reserve, versuchen Sie, die Pumpenstufe zu senken. Das spart Strom und reduziert Strömungsgeräusche.
Arretieren Sie die Einstellung der Durchflussmesser und tragen Sie die Werte ins Protokoll oder auf ein Etikett an der Schranktür ein. Bei späteren Kontrollen wissen Sie so sofort, wie die Anlage arbeiten soll.
Vergleichen Sie nach einigen Heiztagen die Raumtemperaturen. Einem kühleren Raum geben Sie etwas mehr Durchfluss, einem überheizten etwas weniger.
Auf dem unteren Balken des H.P.W. Verteilers sitzen integrierte Thermostatventile (Rücklaufventile) – je eines pro Heizkreis. Thermostatköpfe oder Stellantriebe werden direkt darauf gesetzt. Während der Durchflussmesser bestimmt, wie viel Wasser maximal durch den Kreis fließt, öffnet und schließt das Thermostatventil im Rücklauf den Kreis nach Bedarf – und regelt so die Raumtemperatur.
Eine Fußbodenheizung braucht eine niedrige Wassertemperatur. Versorgt dieselbe Wärmequelle auch Heizkörper oder einen Warmwasserspeicher, oder handelt es sich um einen Festbrennstoffkessel, wird das Wasser für die Fußbodenheizung in einem Mischerkreis aufbereitet: Das Mischventil mischt dem warmen Wasser aus der Wärmequelle kühleres Rücklaufwasser bei, und eine separate Umwälzpumpe fördert es zum Verteiler.
Das Anlegethermostat AVANSA TH 2A (312034) wird mit einer Feder direkt am Rohr oder am Verteiler befestigt. Ein Bimetall schaltet bei Erreichen der eingestellten Temperatur den Kontakt um – als Abschaltkontakt verdrahtet, unterbricht es die Phase der Pumpe des Fußbodenheizkreises, wenn das Vorlaufwasser zu warm ist. Der Temperaturbereich beträgt 20–90 °C, die Schaltdifferenz 8–3 °C, die Spannung 230 V und die Schutzart IP 20; montiert wird es an Rohren bis 2" Durchmesser. Stellen Sie die Abschalttemperatur nach Planung und Empfehlungen der Hersteller von Estrich und Bodenbelag ein – bei üblichen Nasssystemen liegt die Sicherheitsgrenze deutlich unter der max. zulässigen Betriebstemperatur des Verteilers (+80 °C). Den elektrischen Anschluss überlassen Sie einer Elektrofachkraft.
Für den Mischerkreis der Fußbodenheizung oder für die Umwälzung in der Anlage eignen sich dreistufige Umwälzpumpen AVANSA mit 130 mm Einbaulänge und Anschlussgewinde 6/4". Die Drehzahlstufe wird mit einem Schalter am Klemmenkasten umgeschaltet.
Die Förderhöhe der Pumpe muss die Druckverluste des Kreises decken – diese hängen von Rohrlänge, Anzahl der Kreise und Widerstand der Armaturen ab. Für ein übliches Einfamilienhaus reicht in der Regel eine Pumpe mit bis zu 6 m Förderhöhe. Stellen Sie beim Abgleich die niedrigste Stufe ein, bei der auch der anspruchsvollste Kreis den erforderlichen Durchfluss erreicht. Mehr über Pumpen und Thermostate von AVANSA finden Sie auf avansa-europe.com.
Versorgt der H.P.W. Verteiler Heizkörper (Verteileranbindung) oder haben Sie im Haus neben der Fußbodenheizung auch Heizkörper, eignet sich für Heizkörper mit seitlichem Anschluss das Thermostatset AVANSA TH6 – ein Thermostatventil DN15 in Eckausführung 1/2" mit Flüssigkeits-Thermostatkopf nach EN 215. Die Skala des Kopfes entspricht Temperaturen von 6 °C (*) über 20 °C (Stufe 3) bis 28 °C (Stufe 5). Für Heizkörper mit Anschluss unten ist das Regulierset HPW Set2 bestimmt, das Sie beim Zubehör finden.
Sicherheitsthermostat, Thermostatset für Heizkörper und Umwälzpumpen für den Mischerkreis der Fußbodenheizung.




| Fehler | Folge | So vermeiden Sie ihn |
|---|---|---|
| Anfang und Ende eines Kreises vertauscht | Der Kreis lässt sich nicht richtig regeln, das Thermostatventil arbeitet auf der falschen Seite | Rohrenden schon beim Verlegen kennzeichnen und unter derselben Kreisnummer anschließen |
| Kreise nicht einzeln gespült | Luftblasen, Gluckern, der Kreis wird nicht warm | Kreis für Kreis spülen, bis Wasser ohne Blasen austritt |
| Rohr mit der Säge geschnitten, Kante nicht kalibriert | Beschädigter O-Ring, undichte Verschraubung | Rohrschneider für Verbundrohr und Kalibrierwerkzeug verwenden, O-Ring prüfen |
| EPDM-Dichtung mit Mineralöl geschmiert | Beschädigte Dichtung und schleichende Undichtigkeit | Ausschließlich Gleitmittel auf Silikonbasis verwenden |
| Verschraubung zu locker oder zu fest angezogen | Undichtigkeit oder beschädigte Verbindung | Anzugsdrehmoment einhalten: 25–35 Nm (500684), 30–40 Nm (RCS16) |
| Druckprüfung über 10 bar | Gefahr der Beschädigung von Verteiler und Armaturen | Prüfdruck laut Planung, nie über den max. Prüfdruck von 10 bar |
| Fußbodenheizung direkt an eine Hochtemperatur-Wärmequelle angeschlossen | Überhitzung von Estrich und Bodenbelag | Mischerkreis und Sicherheits-Anlegethermostat im Vorlauf |
| Kreise nicht abgeglichen | Kurze Kreise überheizt, lange kalt, höhere Wassertemperatur | Durchflussmesser nach Planung oder mit der Verhältnismethode einstellen |
| Zu lange Kreise | Zu geringer Durchfluss selbst bei voll geöffnetem Durchflussmesser | Kreise bis etwa 80–100 m einschließlich Zuleitung planen |
| Schrank ohne Reserve | Verschraubung lässt sich nicht anziehen, Kugelhähne passen nicht hinein | Länge des Verteilers mit Kugelhähnen mit der Schrankbreite vergleichen |
| Estrich ohne Druck im Rohr eingebracht | Ein Rohrschaden zeigt sich erst nach dem Aushärten des Estrichs | Rohr während des Estricheinbaus unter Druck halten |
Nach dem Abgleich und der ersten Heizperiode sollte die Anlage ohne Eingriffe laufen. Trotzdem lohnt es sich, dem Verteiler einmal im Jahr, am besten zu Beginn der Heizsaison, ein paar Minuten zu widmen.
Müssen Sie einen Kreis absperren (zum Beispiel beim Austausch des Bodenbelags), schließen Sie ihn im Vor- und im Rücklauf – die übrigen Räume heizen weiter. Für Arbeiten am gesamten Verteiler schließen Sie die Kugelhähne, die Anlage muss nicht entleert werden.
Alles für die Montage – Kugelhähne, Schränke, Rohr und Verschraubungen – finden Sie auf der Seite Zubehör, einen Vergleich von Messing- und Edelstahlverteilern im Abschnitt Edelstahlverteiler. Zurück zur Übersicht der H.P.W. Verteiler.
Verteiler, Kugelhähne, Klemmverschraubungen, Rohr PEX-AL-PEX, Schränke sowie Pumpen und Thermostate von AVANSA finden Sie mit aktuellem Preis und aktueller Verfügbarkeit bei ATRIASHOP.DE, Kunden aus Österreich bei ATRIASHOP.AT. Bei Planung und Montage berät Sie unsere Techniker-Hotline +421 917 133 664 (Montag – Freitag, 7:30 – 15:30 Uhr MEZ).
Kurze Videos zu Produkten, Montage und Einstellung.
Bedienungsanleitungen, technische Datenblätter und Konformitätserklärungen (PDF).
Unser Techniker antwortet in der Regel noch am selben Werktag.
call+421 917 133 664 · mailinfo@atria.sk
Alle unsere Marken, Fachwebsites und Onlineshops an einem Ort.